Wärmepumpen

Wärmepumpen

A - Kompressions-Wärmepumpe

Bei der man für 100% Leistung 20-30 % Elektroenergie benötigt um 70-80 % Umweltenergie nutzbar zu machen für Heizung und Warmwasserbereitung. Da ergeben sich finanzielle Einsparungen von bis zu 50% gegenüber normalen Öl- und Gasheizungen. Eine Einsparung von Primärenergie und der CO2-Emissionen rechnet sich aber erst bei Flächenheizsystemen wie Wand-Decken-Fußbodenheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur. Die niedrigen Heizkosten können nur durch die Preispolitik der Energiekonzerne entstehen.  Eine schwierige Entscheidung für den Verbraucher! Umweltgewissen oder Kosteneinsparung beim Energieverbrauch?

B - Sorbtionswärmepumpe

Gasförmiges Kältemittel (z. B. Ammoniak) wird von einem Lösungsmittel (z. B. Wasser) durch einen mit Erdgas oder einem anderen Wärmequelle beheizten thermischen Verdichter in eine kältemittelreiche Lösung (NH3-Dampf) und eine kältemittelarme Lösung (Wasser) getrennt. Das gasförmige unter Druck stehende Kältemittel strömt dann in den Kondensator, gibt die Kondensationswärme an das Heizungssystem ab und wird dadurch flüssig.

Danach durchströmt das flüssige, unter hohem Druck stehende Kältemittel ein Reduzierventil. Durch diese Druckentspannung expandiert das Gas, kühlt sich dabei ab und ist so in der Lage, im nachfolgenden Verdampfer Wärme aus der Umwelt aufzunehmen.

Wesentlicher Vorteil

Einsatz von Kältemittel, die weder die Ozonschicht zerstören noch einen direkten Treibhauseffekt bewirken. Absorber haben kaum bewegliche Teile und arbeiten somit sehr leise. Heute verwendet man wieder Absorptionswärmepumpen z. B. sehr effektiv in Kombination mit Solaranlagen zur Raumkühlung im Sommer in Verbindung mit Kühldecken (Deckenstrahlplatten).

C - Vuilleumierwärmepumpe (Gaswärmepumpe)